Monatsübung des neuen Ausbildungsplans

Am Freitag dem 31.03.2017 fand am Abend die erste Monatsübung des neuen Ausbildungsplans statt. Es handelte sich hierbei um eine Verkehrsunfall-Übung am Areal der Landesfeuerwehrschule Burgenland ausgearbeitet durch Zugsakommandant, Brandmeister Florian Bencic.
Das Übungsszenario sah wie folgt aus:
Ein Verkehrsunfall auf der Landesstraße zwischen Eisenstadt und Stotzing, zwei beteiligte PKW, einer davon ist die Böschung hinuntergestürzt und blieb auf der Seite liegen, der zweite krachte gegen einen Baum. In beiden Fahrzeugen wurden Personen eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr befreit werden.
Während der Übung wurden die Fahrzeuge gesichert, der Brandschutz sowie die Beleuchtung aufgebaut und die Personen unter Absprache mit dem ebenfalls anwesenden Samariterbund Burgenland Rettung und Soziale Dienste mit hydraulischem Rettungsgerät befreit. Eine Person wurde am fiktiven Hubschrauberlandeplatz an den Christophorus 3 übergeben, die anderen beiden Personen durch den Notarztwagen sowie den Rettungswagen abtransportiert.

Ziel dieser Übung war das richtige Arbeiten bei einem Verkehrsunfall sowie die Verbesserung der Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst.

Der Einsatzleiter bei der Übung, Oberlöschmeister Helmut Radatz führte die 28 anwesenden Personen der Stadtfeuerwehr Eisenstadt und war mit deren Arbeit sehr zufrieden.

Auch Samariterbund-Einsatzleiter Lukas Buzetzki war sehr zufrieden mit der Arbeit seiner freiwilligen Sanitäter.

Seitens der Feuerwehr waren 4 Fahrzeuge (KDOF, RLF, SRF, KRFA) mit 28 Mann im Einsatz und der Samariterbund war mit 3 Fahrzeugen (Einsatzleiterfahrzeug/NEF, 2x Rettungswagen) vor Ort.

Die Übungsleitung war mit dem Ablauf der Einsatzübung sehr zufrieden und bedankt sich nochmals bei allen MItgliedern sowie dem Samariterbund Burgenland für die Unterstützung!

Brandmeldeanlagen-Alarm im Landhaus

Im Landhaus in Eisenstadt kam es am 29.03.2017 gegen 22:30 zu einer Auslösung der Brandmeldeanlage. Die freiwillige Stadtfeuerwehr Eisenstadt rückte unverzüglich mit dem Kommandofahrzeug sowie dem Tanklöschfahrzeug und der Teleskopmastbühne zum Einsatzort aus.
Die Erkundung des Einsatzleiters zeigte, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Der betroffene Melder und dessen Umgebung wurden mit der Wärmebildkamera kontrolliert, es konnte jedoch keine Ursache ausgemacht werden. Die Anlage wurde anschließend rückgestellt und die Einsatzbereitschaft konnte wiederhergestellt werden.
10 Mann standen rund eine halbe Stunde im Einsatz.

Atemschutzübung

Am Mittwoch, dem 29.03.2017 wurde am Abend eine Atemschutzübung durchgeführt. Ziel der Übung war es, sich an den sicheren Umgang mit dem Gerät zu gewöhnen und auch unter Belastung weiter machen zu können. Es wurde ein kleiner Parcour aufgebaut:

Station 1: Mit 2 B-Schläuchen auf den Schlauchturm hinaufgehen und wieder runter
Station 2: Bei den aufgestellten Hindernissen musste man „oben drüber – unten durch“ sowie im Anschluss unter dem TLF hindurch robben. Dies musste 3 mal gemacht werden, jedoch kam beim dritten Durchgang erschwerend dazu, dass eine Übungspuppe mitbewegt werden musste
Station 3: Atemschutzkriechstrecke (Tunnel) mit einer Übungspuppe durchrobben
Station 4: Mit einem Schlegel musste ein LKW Reifen einige Meter bewegt werden

Weiters wurden einzelne Gegenstände des Atemschutztrupps (Rundschlingen usw.) erklärt.
Die Übungsteilnehmer waren sichtlich begeistert.

Geisterauto in Eisenstadt unterwegs

Am 29.03.2017 kam kurz nach 17 Uhr in der Esterhazystraße ein herrenloses Fahrzeug aus unbekannter Ursache ins Rollen. Beherzte Passanten bremsten das Fahrzeug mit Muskelkraft mitten auf der Straße ab. Ein zufällig vorbeifahrendes Feuerwehrmitglied zögerte nicht lange, sicherte den PKW mit einem Abschleppseil und seinem Priavtauto und alarmierte die Einsatzkräfte. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle war die Polizei bereits vor Ort, jedoch war kein Besitzer auffindbar.

Das Fahrzeug wurde mit Radkeilen gesichert und mit dem Kran des SRF zurück in die Parklücke gehoben, jedoch so abgestellt, dass kein Wegrollen möglich war. Während dem Einsatz wurde eine kleinräumige Umleitung über die Bankgasse eingerichtet und es kam zu einer minimalen Verkehrsbeeinträchtigung.
Die freiwillige Stadtfeuerwehr Eisenstadt war mit 3 Fahrzeugen und 10 Mann vor Ort.

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der B50

Am 23.03.2017 kam es um ca. 07:37 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der B50. Zwei PKW sind frontal zusammengestoßen. Die freiwillige Stadtfeuerwehr Eisenstadt wurde gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr St.Georgen zum Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Rotes Kreuz Burgenland bereits mit einem Rettungswagen und einem Notarztwagen vor Ort. Die Erkundung durch den Einsatzleiter ergab, dass eine Person in einem der Fahrzeuge eingeklemmt war, sie konnte durch die Feuerwehr Eisenstadt mittels hydraulischem Rettungsgerät aus dem RLFA befreit und an den Rettungsdienst übergeben und mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus gebracht werden. Durch die Feuerwehren St. Georgen und Eisenstadt wurde der Brandschutz aufgebaut und im Anschluss an den Abtransport der Patienten wurden die Fahrzeuge auf Anordnung der Polizei geborgen und am nächsten Parkplatz (Polizeianhalteplatz B50) abgestellt. Während dem Einsatz sicherte die Polizei die Unfallstelle ab und richtete eine örtliche Umleitung zur Verkehrsentlastung ein. Die freiwillige Stadtfeuerwehr Eisenstadt war mit 4 Fahrzeugen und 18 Mann im Einsatz, die FF St. Georgen war ebenfalls mit 2 Fahrzeugen vor Ort. Im Anschluss an die Fahrzeugbergung wurde die Straße durch die Straßenverwaltung gereinigt.

Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Kräften für die hervorragende Zusammenarbeit.