Die Temperaturen steigen und auch die Wespenzeit, deren Höhepunkt normalerweise der Spätsommer darstellt, beginnt langsam.
Entgegen einer weit verbreiteten Annahme fällt das Entfernen von Wespennestern allerdings nicht in den Aufgabenbereich der Feuerwehr – zuständig sind im Regelfall vielmehr Schädlingsbekämpfer.
Grundsätzlich zählt die Wespe allerdings nicht als Schädling per se, sie ist – genau wie Hornissen – friedlich und ihre Behausungen sollten nicht ohne Weiteres und nur in gewissen Fällen durch Fachfirmen entfernt werden.
Selbst wenn es zu lästigen Stichen kommt, besteht üblicherweise keinerlei Gefahr, lediglich für Allergiker sind bereits einzelne Stiche bedrohlich – dasselbe gilt übrigens für Hornissen, deren Stiche übrigens zwar in der Tat schmerzhafter, aber keineswegs giftiger als die einer Wespe sind.
Lediglich in Notfällen und bei Gefahr im Verzug (z.B. akute Bedrohung für Allergiker oder Kleinkinder) kann die Feuerwehr tätig werden und Abhilfe schaffen – in solchen Fällen bitte einfach in gewohnter Weise mit der örtlichen Feuerwehr in Kontakt treten.
Im folgenden Artikel finden sich außerdem noch einige nützliche Tipps zum Umgang mit Wespen – gut zu wissen ist beispielsweise: Sowohl Wespen als auch Hornissen bauen „einjährige“ Nester, ein Nest aus der „Vorsaison“ wird in den folgenden Jahren nicht wieder besiedelt – https://help.orf.at/stories/2927921/